Aktuell

Das Buch zum Ende des Kapitalismus

Im Augenblick bin ich, nach langen Jahren der Kurzformen, wieder dabei, ein Buch zu schreiben: Ein Buch, das den aktuellen Zerfall des kapitalistischen Systems aufnimmt und in ihm die grosse Chance wittert. Jetzt oder nie können – ja müssen – wir uns endlich von den Fesseln unsrer Ego-Gesellschaft befreien. Und wie soll das gehen? Durch Conscious Leadership (die ich gerne auch Female Leadership nenne), durch eine radikale Rückbesinnung darauf, wer wir im Grunde unseres Wesens eigentlich sind, wenn wir nicht im Hamsterrad der Arbeit, der Ego-Strukturen und der Bewertungen drehen. Die Basis für Conscious Leadership habe ich bei Ariane Schürmann und ihrer kraftvollen Donna Divina-Bewegung kennen gelernt. Und es liegt mir sehr am Herzen, diese Gedanken mit allen zu teilen, die spüren, dass jetzt der Moment für einen Neuanfang gekommen ist.

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Frühere Projekte
The Mothers' Room and the Mothers' Tree

ein Projekt von Rama Kalidindi im Salon Mondial, 15.-29. November 2019

Die Künstlerin und Kuratorin Rama Kalidindi bringt in ihrem Ausstellungsprojekt "The Mother's Room" neun Positionen von Kunstschaffenden zusammen, die auf ganz unterschiedliche Weise ihre Visionen, Erzählungen und Engagements zum Thema  Mutterschaft / Elternschaft in einer herausgeforderten und zunehmend herausfordernden Gesellschaft zeigen. 

Mit: Alexandra Stäheli (Installation, Creative Writing), Andrea Bratschi (Sculpture), Daniela Petrini (Video, Drawings, Workshops) Kame (Music)
Manmeet Devgun (Video, Writing), Naila Forcina Sumar (Painting), Rama Kalidindi (Sculpture, Creative Writing, Performance), Smita Som (Creative Writing), Yota Tsotra (Drawings, Paintings)
Ulrike Pittner (Matriarchy Workshop)

Mein Beitrag ist "The Mother's Tree"Mütter sind wohl die grössten Wunschtiere, die das Universum kennt: Sie wünschen sich Vieles und nur das Beste für ihre Kinder und Familie und oft nur ein kleines bisschen Zeit und ein klein wenig Raum für sich selbst. The Mother's Tree ist so eine mütterliche Form des Wish Trees geworden, wie er in der asiatischen Kultur verwendet wird, indem dieser Baum zunächst einmal Wünsche in aller Fülle verteilt: Beim Betreten des Salon Mondial lädt dich ein duftender Orangenbaum dazu ein, von seinen Zweigen einen Wunsch zu pflücken. Und wenn du möchtest, kannst du wiederum auf einem Papierstreifen einen Wunsch festhalten und für eine andere Person in seinen Ästen zurück lassen. Wie die Natur in einen ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen, von Gebären und Sterben, von Geben und Nehmen eingelassen ist, so möchte der Mutterbaum zu einem Umlaufplatz von Wünschen werden. Manche von ihnen sind vielleicht rätselhaft, manche sind gerade erst geboren worden und sterben früh; manche leben weiter und werden zu Gefässen für Visionen.

Vernissage: Freitag, den 15.11., 18.30

Ort: Salon Mondial, Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein

Dauer: 16.11.-29.11., täglich 10-17 Uhr

http://ramski.net/MothersRoom.html